Der Freiburger Hafen

Liegeplatzangebot
Im ehemaligen Handelshafen können Gäste mit ihren Booten in Boxen festmachen. Für Jollen gibt es Liegemöglichkeiten am Schlengel beim Bootshaus. Der idyllisch gelegene Hafen fällt bei Niedrigwasser fast ganz trocken. Der Grund ist aber weich, so daß ein Umkippen auszuschließen ist.
Wer viel Tiefgang hat und ganz sicher gehen will findet einen guten Liegeplatz im vorderen Bereich der Kaimauer am Ende des Hafenbeckens. Hier ist vor einigen Jahren eine Schlengelanlage für Gastlieger entstanden, die ein bequemes Anlegen ermöglicht. Diese Liegeplätze fallen auch nicht trocken.
Bitte auf die Hinweise des Hafenmeisters achten!
Weitere Plätze gibt es an der Steganlage im alten Hafen (hinter dem Sperrwerk rechts). Diese Anlage, die früher die einzigen Liege
möglichkeiten bot, hat eine schöne Lage direkt am alten Außendeichsgelände, man hat aber trotzdem nur kurze Wege in den Ortskern. Die Anlage im alten Hafen sollte nur von flach gehenden Booten, wie z.B. Motorbooten, Jollenkreuzern oder Kielschwertern angelaufen werden. Diese Boote liegen hier auf jeden Fall ruhig und sicher. Ein Anlegen längseits des langen Steges vor dem Bootshaus ist jedoch nicht empfehlenswert. Hier ist der Untergrund hart. Hinweisschilder warnen aber vor der Gefahr.

Zufahrt
Der Freiburger Hafen liegt am Ende eines ca. 1 km langen Hafenpriels und ist vor Sturmfluten durch ein Sperrwerk geschützt. Das Sperrwerk ist, wie auch die Fußgängerrollbrücke, generell immer geöffnet. Ausnahme sind lediglich die Spülzeiten zum Freihalten von Sperrwerk und Priel: Spülplan
Die Hafeneinfahrt ist von Mai bis Oktober ausgeprickt. Im September 2012 wurde der Prickenweg wegen starker Veränderungen an der Sandbank verlegt.
Die Ansteuerungspricken stehen jetzt in etwa auf Höhe des kleinen Pumpenhauses nordwestlich des Radarturms (anfangs nur Backbordpricken). Die Navigation in der neuen sehr breiten Rinne ist einfach, der Grund ist eben und bereitet daher keine Überraschungen. Einziger Wermutstropfen ist der Umweg bei Törns von oder nach Elbauf. Karte siehe weiter unten!
Die Stange "Gefahrenstelle Ost" braucht beim Befahren des Priggenweges nicht beachtet werden. Sie steht weit vom Priel entfernt, auf dem Ende eines alten Stags.
Bei ca. 1 m Tiefgang ist das Ein- und Auslaufen von ca. 3,5 Stunden vor, bis ca. 1,5 Stunden nach Glückstadt-Hochwasser kein Problem. Bei Hochwasser können Boote mit größerem Tiefgang den Hafen besuchen, da der Priel dann durchgängig 3 m tief ist.
Für Segelboote ohne Motor ist NW sowie SO-Wind ideal, da man dann unter Segeln einfach ein- und auslaufen kann. Wer eine Jolle hat und geschickt ist kann den Hafenpriel auch hochkreuzen.

Lotungen der Wassertiefe vom 22. Juni 2015, 19:30 Uhr
(0,5 Stunden vor Glückstadt HW, normale Tide)
Einlaufend:
- Ansteuerungspricken: 5,5m (Mitte Rinne)
- Barre/abknickender Priel: 3,1m
- Prickenweg durch das Watt: 3,4m
- Hafenpriel bis Sperrwerk: 3,2m
- Hafen, Sperrwerk bis Kaimauer: 3,0m

Auf der Sandbank vor dem Radarturm beträgt die Wassertiefe zu diesem Zeitpunkt etwa 2,0m, Richtung Reede 2 sogar 2,3m was von elbauf kommend den Umweg ersparen kann. Vorausgesetzt der eigene Tiefgang ist nicht zu groß!
Allgemein kann gesagt werden, daß sich vor allem der Bereich der Barre und hinter der Sandbank im Vergleich zum Vorjahr deutlich vertieft hat, was das Einlaufen noch angenehmer macht.

WC-Schlüssel
Das Sanitärgebäude am Handelshafen ist nur noch über einen Schlüssel zugänglich. Dieser kann beim Hafenmeister gegen einen Pfand entliehen werden, so wie es auch in anderen Häfen bereits üblich ist. Sollte der Hafenmeister einmal nicht erreichbar sein, dann sind Schlüssel auch bei der Tankstelle Kober erhältlich. Der Schlüsselpfand beträgt 10€. Mit der Einführung der Schlüssel soll die unbefugte Nutzung der Sanitäranlagen beendet werden.

Versorgung
Wasser und Strom gibt es am Steg. Am Handelshafen gibt es ein modernes Sanitärgebäude und eine große überdachte Terrasse zum Grillen.
Alle Steganlagen liegen dicht am historischen Ortskern mit allen denkbaren Versorgungsmöglichkeiten wie z.B. Restaurants, Gaststätten, Café, Tankstelle, Getränkemarkt, Supermarkt, Bäcker, Schlachter, Friseur, Post, Ärzte (auch Zahnärzte), Apotheke, Banken, Geschenkartikel u.v.m. Am Hafen gibt es zwei Werften. Gasflaschen sind bei den Heizungsbaubetrieben erhältlich. Für Transporte stehen am Hafen Handkarren zur Verfügung.

Wattlaufen
Viele wissen es noch nicht: Das Watt vor Freiburg eignet sich schon seit einiger Zeit hervorragend zum Wattlaufen und Baden. Die große Liegewiese am Elbufer lädt zum Sonnenbaden und Entspannen ein. Zum Reinigen der Füße steht eine Pumpe mit Grundwasser bereit.
Die beste Zeit, um ins Watt zu gehen, ist ca. 2 Stunden vor Niedrigwasser.

Stand: 22. Juni 2015
Alle Angaben ohne Gewähr!


Handelshafen mit Schlengelanlage für tiefgehende Boote


Bootshaus am Handelshafen mit großer Terrasse


Deich und Sperrwerk


Steganlage mit Boxenplätzen am Handelshafen.
Hier liegen Boote bis 2,0m Tiefgang.


Seit September 2012 die neue Einfahrt zum Freiburger Hafen


Niedrigwasser vor dem Bootshaus am alten Hafen.


Die neue Steganlage im alten Hafen


Hafenpriel