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Segelrevier
Niederelbe Die Niederelbe
ist durch die Tidenverhältnisse, Sandbänke, Inseln und durch
das manchmal rauhe Ambiente eines der interessantesten Segelreviere Deutschlands.
In den relativ kleinen Häfen, die teilweise mitten in den idyllischen
Ortschaften liegen ist Massentourismus wahrlich ein Fremdwort. Größere
Yachten sind auf Grund ihres Tiefgangs und der meist kleinen Liegeplätze
eher ungeeignet und daher selten anzutreffen. So besitzt der typische
Elbsegler meist ein Boot mit 8-10m Länge, dass auch oder gerade bei
anspruchsvolleren Bedingungen seine Stärken zeigt. Auch für
Regattasegler hat die Niederelbe ihre Reize und man kann durch geschickte
Strategie und Taktik auch langsamere Boote an die Spitze bringen. Ebbe
und Flut müssen dabei genauestens eingerechnet werden, denn der Strom
setzt im Fahrwasser mit 2 bis 6 Knoten. Immer wichtig: aktueller Tidenkalender!
Der Strom bringt natürlich nicht nur Nachteile mit sich. Nutzt man
ihn geschickt, kann man bei gutem Wind auch mal mit 10 Knoten über
Grund von einem Hafen zum nächsten Reisen! Freiburg liegt an einer besonders reizvollen Stelle im Herzen der Niederelbe. Bei schlechtem Wetter mit starken, westlichen Winden kann man von Freiburg aus gleich in den besonders geschützten Teil der Niederelbe in Richtung Hamburg abbiegen. Bei guter Rauschefahrt schafft man es mit einer Flut sogar ganz bequem bis in den City-Sport-Hafen im Zentrum von Hamburg. Wenn im Sommer aber die große Hitze droht, ist man in den elbab gelegenen Badeorten Otterndorf und Cuxhaven besser aufgehoben. Hier weht auch im Hochsommer oft noch ein frisches Lüftchen und Strände in Hafennähe laden zum Baden ein. Vor allem Helgoland ist mit seiner Düne im Sommer eine Reise wert. Von Freiburg aus kann man Helgoland noch gerade in einer Tide erreichen, wenn der Wind passt. Es empfiehlt sich ansonsten ein Zwischenstopp in Cuxhaven. |
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